10 Questions – Adrian Marwitz

Portrait: Sacha Tassilo Höchstetter / Stills: Raphael Schmitz

In unserer Magazin-Ausgabe Nr. 10 haben wir das damals frisch geborene Label ADRIAN MARWITZ vorgestellt. Seitdem ist der Brillendesigner mit dem großen Namen viel in der Welt herumgekommen und konnte sich mit seiner Marke im Reigen der modernen Brillenlabels etablieren. Man trifft Adrian auf jeder internationalen Messe und seine Brillen finden ihren Weg in feine Optik-Boutiquen. Für uns ist nach fast zwei Jahren die Zeit für ein philosophisch geprägtes Update gekommen. Ten Questions to Adrian Marwitz.

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01 Adrian, womit hast Du Dich in den letzten zwei Jahren beschäftigt?
Hauptsächlich mit der Philosophie des Seins. Nebenbei bin ich im Außendienst herumgereist, habe Brillen designt, Messestände gebaut und war ziemlich viel in der Welt unterwegs, um Leute zu finden, die meine Brillen gut finden.
02 Was ist an Deinen Brillen heute denn anders / besser als noch vor zwei Jahren?
Im Grunde hat sich nicht viel verändert. Das Grundkonzept ist gleich und bleibt es auch. Das Sortiment hat sich jedoch auf 30 Modelle erhöht und es sind weitere Farben dazugekommen – mittlerweile 11 pro Modell.

03 In den Anfangsjahren findet eine Marke zu sich selbst – oft geht es in eine etwas andere Richtung als zunächst geplant. Steht die Marke ADRIAN MARWITZ heute da, wo Du sie vor zwei Jahren sehen wolltest?

Die Marke hat sich tatsächlich genau so entwickelt, wie ich es vor 2 Jahren geplant hatte. Dies braucht viel Konsequenz und ein ordentliches Stück Durchhaltungsvermögen. Das konnte ich glücklicherweise aufbringen.

04 Bitte noch mal in Kürze die Philosophie der Marke ADRIAN MARWITZ.

ADRIAN MARWITZ steht für Vollblock Titan / Handmade in Germany / Liebe zum Detail / Qualität vor Quantität / Starke Wiedererkennung und damit verbunden eine klare eigene Handschrift.

05 Welches waren die wichtigsten Meilensteine in Deiner noch jungen Firmengeschichte?

Für uns ist jeder einzelne neue Kunde ein Meilenstein. Kunden zu finden, die zu 100 % hinter der Marke und dem Produkt stehen und unsere Philosophie an den Endverbraucher transportieren, ist das wirklich Wichtigste in unserem Business.

Adrian_Marwitz_Stranger_20+16»Stranger No. 20«, »Stranger No. 16«

06 Was ist das Besondere an der aktuellen Kollektion?

Die Einfachheit, die durch enorm viele Details erzeugt wirkt.

07 Welche Brillen sind die Highlights?

Die Stranger No. 13 war in letzter Zeit recht oft medial unterwegs, übrigens ohne unsere Einflussnahme – sei es im Dschungelcamp oder bei Andrea Ballschuh im ZDF.

08 Mit welcher Marke wirst Du am liebsten verglichen?

Mir ist Eigenständigkeit sehr wichtig, deshalb möchte ich mit keiner anderen Marke verglichen werden. ADRIAN MARWITZ muss für sich selbst stehen.

09 Mit der Erfahrung der letzten zwei Jahre: Wenn Du noch mal von vorne anfangen könntest, was würdest Du dieses Mal anders machen?

Ich bin recht zufrieden mit der Entwicklung und wenn es Rückschläge gibt, sind diese auch immer eine Chance, neue Wege zu gehen, die oft besser sind als die zuvor eingeschlagenen. Deshalb bin ich zufrieden damit, so wie es läuft. Schicksal sozusagen.

10 Wo geht die Reise in Zukunft hin?

Eine recht philosophische Frage … Liebe ist das Wichtigste im Leben und die Zukunft zeichnet uns den Weg vor, den wir gehen müssen, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren und Sehnsüchte außer acht zu lassen. Die Philosophie des Seins eben.

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