AM Eyewear – Glasses from Down Under

AM EYEWEAR

Bei vielen Firmengründungen liegt der Initialfunke für den Kick-Off darin, dass ein Mensch die von ihm begehrten Produkte nicht kaufen kann und deshalb selbst zum Unternehmer wird, um die Nachfrage nach eben diesen Produkten zu bedienen. So auch bei Andhra-Kumar aka Simon Ponnusamy. Der Australier mit dem ungewöhnlich klingenden Namen bezeichnet sich schon seit jeher als fanatischen Liebhaber von Old-School Brillen-Styles, welche vor 13 Jahren in Australien kaum erhältlich waren. Dieser Missstand begründete schließlich die Geburtsstunde von AM EYEWEAR. Wir treffen den bis dahin hierzulande noch unbekannten Designer 2013 erstmalig in Paris und sind sofort angetan von seiner auffälligen Kollektion. Gute zwei Jahre später – das Label hat sich nochmals weiter entwickelt – sind die Brillen erstmalig auch bei deutschen Optikern zu kaufen.

illu final

August 2002
came up with the concept after not being able to find frames I liked in the industry.

October 2003
Launch first collection in Australia (sold-out in a matter of months). Stayed a domestic and New Zealand brand until 2008.

November 2008
the iconic “Samantha” frame is purchased by Beyonce, Rihanna and Lady Gaga and request start coming from International fashion stores.

2008
enter Korean, our first International market.

2009
enter Hong Kong , China and South East Asian market.

2012
entered the UK market

2014
entered the French, Spanish, Dutch market

2015
entered the German market

SIMON PERSÖNLICH

Will man AM EYEWEAR als Marke begreifen, muss man erst mal den Gründer und Designer der Marke kennen. Andhra-Kumar – so sein Hindu Name – wächst als Sohn eines Inders und einer deutsch-italienischen Christin mit jüdischen Wurzeln in Australien auf. Von seiner christlichen Linie mütterlicherseits zeugt sein anderer Vorname: Simon. Andhra-Kumar, also Simon, lässt die Leute gerne selber entscheiden, wie sie ihn nennen. Wir halten es fortan mit seinem Vater, der ihn immer schon nur Kumar nannte. Für den vielschichtig geprägten und polyreligiösen Australier gibt es Lebensprinzipien, die religionsübergreifend gelten und die bei Anwendung die Welt zu einem besseren Ort machen. Die Eltern des heute 38-jährigen waren übrigens auch Hippies. Ob der Slogan seines Labels „Be Kind To Others“ daher rührt, wissen wir nicht.

GESCHICHTE DER MARKE, PRODUKTION, FORMEN UND MATERIALIEN

Die Geschichte von AM EYEWEAR ist, zumindest aus europäischer Perspektive betrachtet, eine ungewöhnliche. Das Label, welches in vielen Teilen Europas noch eher unbekannt ist, avancierte in Australien und Neuseeland schnell zur angesagten Marke. Weitere Länder wurden peu à peu erschlossen, zunächst in Asien, seit 2012 auch in Europa. Sogar Celebrities wie Beyonce, Rihanna und Lady Gaga kauften die Brillen aus Down Under und sorgten für eine steigende Nachfrage bei internationalen Fashion Stores.

AM_Mies+Chico
»Mies« & »Chico«

Der Markenanspruch von AM EYEWEAR ist ein recht klarer: Die Australier wollen nicht nur schöne, sondern vor allem außergewöhnliche und einzigartige Brillen designen, die aus der breiten Masse herausstechen. Der eigens hoch angesetzten Qualitäts- und Originalitätsmaßstäbe verpflichten das Team um Kumar, die Brillen in Handarbeit zu fertigen – angefangen vom handgezeichneten Design bis hin zur Politur der fertigen Rahmen durch erfahrene Handwerker.

AM EYEWEAR setzt bei der Produktion vor allem auf eine intensive Zusammenarbeit mit bewährten Rohstofflieferanten und Manufakturen. Das Azetat kommt von Mazzucchelli aus Italien, Titanbrillen werden in Japan gefertigt, die Rohmaterialien mancher Brillen werden sogar in fünf unterschiedlichen Ländern „gesourced“. Und sollte sich in der Produktion doch mal ein Fehler einschleichen, dürfte dieser in einer der drei separaten Kontrollinstanzen entlarvt werden. Darüber hinaus gehört AM EYEWEAR zu den wenigen Brands, die von Zeiss eine exklusive Co-Branding Vereinbarung angeboten bekommen haben.

SAINT COLLECTION

Im Laufe seiner 13-jährigen Geschichte hat AM EYEWEAR immer auch mal nach links und rechts geschaut und sich nicht nur als Ausstatter bei Fashion Shows positioniert, sondern auch Charity-Aktionen substantiell unterstützt. So kollaborieren die Australier seit 2014 mit Fashion-Fotograf Pierre Toussaint an einer Capsule Sonnenbrillen Kollektion namens Saint: 10% der Verkaufsumsätze werden an die wohltätige Organisation Optometry Giving Sight gespendet.

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»Cox« & »Bondy Toni«

SALT ON SKIN

Die neue Kollektion trägt den Namen Salt on Skin und ist eine Hommage an die natürlichen Elemente, die im Sommer auf unserer Haut ein unvergleichliches Gefühl hinterlassen, wenn wir aus dem Wasser kommen und uns von der Sonne trocknen lassen.
Die Brillen der neuen Kollektion sind komfortabel und genügen dennoch höchsten Modeansprüchen. Cat-Eye und Club-Shapes kommen in Farben wie Gold, Milk White, oder Navy Blue daher. Der zeitgenössische, internationale Look der Brillen wird einmal mehr durch die Verwendung außergewöhnlicher Materialen wie Leder, japanisches Titan und spezielles Acetat unterstrichen. Für Kumar Ponnusamy materialisiert sich die Zuwendung und Liebe aller am Herstellungsprozess beteiligten Personen in den Brillen selbst. Die wahre Bestimmung einer AM EYEWEAR erfüllt sich erst in dem Moment, da sie von ihrem Besitzer ausgepackt und getragen wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser tatsächlich am Wasser liegend das Knistern des Salzes auf der Haut spürt oder ob er nur die Vorstellung davon in sich trägt. Mit AM Eyewear gibt es einen neuen australischen Exportschlager. Nicht nur auf deren Produkte, auch auf deren Philosophie darf sich der Rest der Welt freuen.

Be Kind To Others.

AM_Seidler+Tira
»Seidler« & »Tira«

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