DECENT ELEGANCY IN JAPANESE CRAFTMANSHIP

EYEVEAN 7285 - LABEL UPDATE

Wir haben das Label mit dem seltsam anmutenden Namen letztes Jahr zum ersten Mal hier vorgestellt. 2016 wurde die Marke in Europa noch als Geheimtipp gehandelt, inzwischen ist der Bekanntheitsgrad deutlich gestiegen. Die Japaner sind auf den relevanten Messen vertreten und in immer mehr Optik-Boutiquen zu sehen, die hochpreisige Qualitätsprodukte im Sortiment führen. Der erfolgreiche Relaunch einer Marke mit einer so scharfen Marken- und auch Produktplatzierung rechtfertigt ein Label Update in unserer aktuellen Ausgabe.

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Ein kurzer geschichtlicher Abriss führt uns zurück in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. 1972 werden die ersten Brillen unter dem Namen EYEVAN hergestellt – die Geburtsstunde einer Marke mit einer großen japanischen Brillentradition. Im Jahr 1985 gelingt dann der globale Durchbruch. EYEVAN ist im internationalen Jetset angekommen und hat auch bei Hollywood-Größen wie z. B. Madonna seinen festen Platz gefunden. Dann wurde es irgendwann ruhig um das gehypte Label, bevor es im Mai 2013 seinen Relaunch feierte – dieses Mal im Markennamen, jedoch mit der Ergänzung um die beiden in der Firmengeschichte bedeutenden Jahre 1972 und 1985: EYEVAN 7285 war geboren. Nicht nur durch die Namensergänzung wird eine Brücke zum traditionellen Erbe der Marke geschlagen, auch in Sachen Handwerkskunst setzt EYEVAN 7285 nahtlos an das alte EYEVAN an. Sogar beim Design der Brillen wird auf alte Skizzen zurückgegriffen – und das ist gut so, hilft es dem Label doch bei einer ganz klaren Markenschärfung.

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Die Brillen überzeugten schon immer durch eine filigrane Handschrift. Man könnte fast meinen, dass EYEVAN 7285 mit seiner aktuellen Kollektion den Trend zu unauffälligen, dünnrandigen Metallbrillen aufgreift. Die Wahrheit dürfte jedoch eher darin liegen, dass das japanische Label diese Entwicklung aktiv mitgestaltet hat und seinen Weg konsequent weitergeht. Die beiden hier inszenierten Modelle gehen sogar noch einen Schritt weiter – und zwar in Richtung „rimless“. Die filigranen, halbrandlosen Brillen sind stabil und leicht zugleich. Die fast runde »148« besticht durch einen ausgewogenen P3 Shape, während die »147« in einem abgerundeten Octagon Shape noch ausgefallener daherkommt. Beiden Modellen gemein ist, dass sie eine unaufdringliche Schönheit gepaart mit qualitativ hochwertiger Handwerkskunst in sich vereinen.

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